English in Action

 

 

15 Schüler aus Klasse 6 und 7 haben sich an der Geschwister-Scholl-Schule für den einwöchigen Kurs „English in Action“ gemeldet.

 

„ Only english speaking here!“ Der Klassenraum, in dem die Gruppe nun eine Woche gearbeitet hat, sieht nach Arbeit aus. Überall liegen Plakate, Hefte, Stifte, Kopien und Papier. Die Schüler sitzen in Dreiergruppen zusammen, diskutieren und arbeiten. Was auffällt: Bereits nach drei Tagen sind sie so in der „Fremd“-Sprache drin, dass sie einem direkt auf Englisch antworten. Und zwar in ganzen Sätzen.

 

Und genau das ist das Ziel von „English in action“. Learning by doing. Und das Ganze im sogenannten „Sprachbad“. Der Lehrer ist Engländer. Er kann wirklich kein Deutsch. Er braucht es aber auch nicht. Mit viel Geduld wiederholt er schwierige Sätze so lange, bis jeder Schüler sie verstanden hat. Oder er zeichnet, nimmt die Hände zu Hilfe oder lässt einen Schüler den Sachverhalt beschreiben. Aber alles immer in Englisch. Da es kein Ausweichen gibt, stellen sich die Schüler darauf ein. Und dann wird die Planung des Plakats eben auch in Englisch besprochen. Auf die Frage, was ihnen denn besonders Spaß gemacht hat, antworten die Schüler: „Die Spiele!“. Für jedes Thema ein neues Spiel, alles etwas lockerer als im normalen Englisch-Unterricht. Und natürlich Marc, the teacher. „He is cool!“ „ He loves Ritter Sport“.  “He can’t say ‘Weihnachten’ in German. He says ‘Weinakten’…”

 

Das große Thema für die Plakate ist Weihnachten. Eine Gruppe arbeitet am Vergleich von Weihnachtstraditionen in Deutschland und Großbritannien. Eine andere vergleicht Weihnachtsspiele in beiden Ländern. „Was heißt ‚Wichteln‘ auf Englisch?“. Aber auch Dialoge stehen auf dem Programm. Wieder in Gruppen schreiben die Schüler kleine Szenen selber, üben sie ein, um sie dann am Freitag bei der Präsentation ihren Eltern und Lehrern vorzuführen. Und um zu beweisen, dass man in nur einer Woche sehr viel Englisch lernen kann, sehr viel an Sicherheit dazugewinnen kann und dass das Ganze sogar Spaß macht.

 

Vorbereitet und begleitet wurde das Projekt von Benjamin Rietz, Fachleiter Englisch an der Geschwister-Scholl- Schule. Er freut sich, dass die Schule diese intensive Woche nun zum 5. Mal anbieten kann. Manche Schüler waren bereits zum zweiten Mal da. „Dieses Projekt ist ein Gewinn für die Schule und die Schüler. Was die Schüler da lernen, katapultiert sie einen großen Schritt nach vorne.“